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Deutschland

Osterbräuche im Spreewald

Osterfest auf der Spreeinsel

Nächster Termin: 19.04. - 23.04.2019 (5 Tage)
  • Busfahrt mit Sitzplatzreservierung – Fahrplan B (siehe Seite 3)
  • 4 x Übernachtung/Frühstück im Lindner Congress Hotel Cottbus
  • 3 x Abendessen im Hotel als Buffet oder 3-Gang-Menü
  • 1 x Abendessen beim Spreewälder Kräuterkoch
  • 3 x ganztägige Ausflüge mit örtlicher Spreewald-Reiseleitung
  • Stadtführung in Cottbus
  • Geführter Spaziergang durch den Branitzer Park
  • Eintritt Bismarckturm in Burg
  • 4-stündige Kahnfahrt im Spreewald
  • Eintritt Museumsdorf Lehde
  • Besuch des Ostermarktes in Lehde
  • Eintritt Peitzer Befestigungsturm
  • Eintritt „Himmelstheater“ im Kloster Neuzelle
ab 529,00 € 5 Tage
Doppelzimmer, Frühstück
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Osterbräuche im Spreewald

Osterfest auf der Spreeinsel

Reiseart
Busreisen
Saison
Sommer 2019
Zielgebiet
Deutschland
Einleitung

Sie entdecken die einzigartige Auen- und Moorlandschaft des Spreewaldes (Biosphärenreservat) mit ihren zahlreichen Wasserläufen und Fließen. Den Spuren des Gartenfürsten Pückler folgen Sie in Cottbus und im überwältigenden Park Branitz mit seinen Pyramiden. Neben dem „Barockwunder“ Kloster Neuzelle lernen Sie auch die Osterbräuche und Trachten der Wenden kennen.

Das alles erleben Sie:

1. Tag: Durch die Wälder Brandenburgs zur Parkstadt Cottbus

Fahrt über Hannover und die Wälder Brandenburgs nach Cottbus. Die Stadt liegt südlich des Spreewalds und gilt mit ihren schönen Park- und Gartenanlagen und den verzweigten Wasserläufen zu den grünsten Städten in Deutschland. Von Ihrem komfortablen Hotel Lindner, direkt neben der Stadthalle, sind es nur ein paar Schritte zum historischen Marktplatz. In Cottbus und Umgebung lebt noch eine Minderheit der Wenden, ein kleines slawisches Volk, das den Spreewald vor mehr als 1400 Jahren besiedelte. Die Wenden sind sehr traditionsbewusst und sprechen ihre eigene Sprache. Deshalb werden Ihnen die zweisprachigen Orts- und Straßenschilder rasch auffallen. Abendessen im Hotel.

2. Tag: Vom Altmarkt zu den Pyramiden

Nach dem Frühstück geht es mit Ihrer Stadtführerin zum weitläufigen Altmarkt, der zu den schönsten Plätzen in Brandenburg zählt. Der Mittelpunkt der Stadt wird von einem Ensemble herrlicher Giebelhäuser umgeben. In der Mitte steht der Stadtbrunnen mit einladenden Kaffee- und Restaurantterrassen. Er ist auch am Abend Treffpunkt für Jung und Alt. Ein besonderes Kleinod ist die größte Kirche der Niederlausitz, die St. Nikolaikirche. Ein besonderer Schatz ist hier der Renaissancealtar aus dem Jahre 1611, der mit 11 m Höhe als das bedeutendste Kunstwerk der Stadt gilt. Anschließend spazieren Sie hinunter zur Spree und erblicken zunächst die phantasievollen Zinnen und Türmchen des historischen Elektrizitätswerks. Direkt gegenüber erfreuen Sie sich an der romantischen Kulisse der fachwerkgeschmückten kleinen Gerberhäuser aus dem Jahr 1760 mit ihren Vorgärten zur Spree. Daneben fällt sofort das imposante Backsteingebäude des alten Dieselkraftwerks ins Auge. Heute kann man dort zeitgenössische Kunst und Skulpturen bew ndern. (nur Außenbesichtigung). Das nächste Ziel ist der alte Stadtturm aus dem 13. Jh. Hier schließt sich die Spremberger Straße an, die mit vielen Geschäften und hübschen Gründerzeithäusern die „Bummelmeile“ der Stadt repräsentiert. Entlang der alten Stadtmauer mit dem historischen Wiekhaus erreichen Sie zum Abschluss den Pavillon des japanischen Teehauses. Nach der Mittagspause fahren Sie zu den grünen Parklandschaften im Süden der Stadt. Ein Glanzstück und Meisterwerk der Gartenbaukunst ist der vom Weltenbummler und Lebemann Fürst Pückler-Muskau errichtete Park Branitz am Stadtrand von Cottbus. Unsere Reiseleiterin nimmt Sie mit auf einen weitläufigen Spaziergang durch die Parkanlagen mit ihren Wasserläufen, uraltem Baumbestand, den freien Sichtschneisen und bunten Blumenrabatten. Vorbei am Schloss, das der Fürst von Gottfried Semper umbauen ließ, kommen Sie zu den in Europa einmaligen Erdpyramiden. In der Wasserpyramide im See fanden der Fürst und seine Frau Lucie die letzte Ruhestätte. Nach dem Rundgang haben Sie die Möglichkeit zum Besuch des Schlosses, wo Sie die authentisch eingerichteten Wohnräume bestaunen können. Ebenso lohnend ist die multimediale Ausstellung „Fürst Pücklers Welt“ im Marstall, wo Sie eine virtuelle Ballonfahrt über den Branitzer Garten unternehmen können (Eintritt Schloss/Ausstellung sind vor Ort zu zahlen). Vielleicht haben Sie am Abend Lust auf Musik? Das Staatstheater in Cottbus gehört zu den prächtigsten Jugendstil-Theatern in Europa. Neben der eindrucksvollen Außenfassade begeistert auch das Foyer mit Sternenhimmel und der historische Innenraum mit seiner glänzenden Akustik. Ein echter Geheimtipp!

3. Tag: Mit dem Spreewaldkahn zum Ostermarkt und das traditionelle Osterfest der Wenden

Am Ostersonntag fahren Sie in den Spreewald. Der wuchtige Bismarckturm in Burg wurde 1917 aus roten Klinkersteinen erbaut und bietet in 29 m Höhe (Stufen!) eine weite Aussicht auf die einzigartige Landschaft aus Kanälen, Fließen und viel Natur. Danach geht es ins Marktstädtchen Lübbenau zum Großen Kahnfährhafen. Mit einem traditionellen Spreewaldkahn erleben Sie die Welt der Wenden. Fast lautlos gleitet der Kahn durch die romantischen Fließe. Baumreihen links und rechts, Bauerngärten, reetgedeckte Spreewaldhäuser, offene Wiesen und kleine Gemüsefelder. Ihr Ziel ist das Insel-Museumsdorf in Lehde. In typischer Spreewaldidylle findet hier der Ostermarkt zwischen Spreewaldhöfen und historischen Bauernscheunen statt . Die Spreewälder sind in traditionelle Ostertracht gekleidet, die in den feierlichen Farben Schwarz, Weiß und Grün glänzt. Sie können den Künstlern über die Schulter schauen, während sie Ostereier in aufwendiger Ätz-, Kratz- und Wachstechnik kunstvoll verzieren. Auch erleben Sie die Bräuche der Wenden, wie das Waleien (Eierrollen), bei dem auch Sie in Akti on treten dürfen. Nach der Rückkehr in Lübbenau haben Sie noch Gelegenheit zum Spaziergang über den Gemüsemarkt, wo Sie Gewürz-, Senf-, Pfeff er- oder Knoblauchgurken in vielerlei Suden und vieles mehr erwerben können. Einen Abstecher zum Markplatz mit seinen Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jh. oder in den malerischen Schlosspark (Entwurf von Peter Joseph Lenné) am klassizistischen Schloss ist ebenfalls empfehlenswert. Rückfahrt nach Cottbus und gemeinsames Ostermenü im Hotel. Vielleicht haben Sie nach dem Abendessen noch Lust auf ein Osterbier in der Craft Beer Brauerei am Altmarkt – vom Hotel nur ein paar Schritte!

4. Tag: Passionsdarstellungen im „Himmelstheater“, Kloster Neuzelle, das brandenburgische „Barockwunder“ und Abendessen beim Kräuterpapst

Nach Nordosten erreichen Sie hinter der Stadtgrenze von Cottbus die historische Peitzer Teichlandschaft aus dem 16. Jh., eine der größten Anlagen in Europa, wo Karpfen als Delikatesse gezüchtet wird. In Peitz besuchen Sie den Festungsturm aus dem 13. Jh. mit 6 m dicken Mauern und einer schönen Aussicht auf die Fischteiche. Über Guben geht es durch das Tal der Lausitzer Neiße zur Klosteranlage von Neuzelle (13. Jh.), einem herausragenden Beispiel zisterziensischer Baukunst in Europa. Vom Südportal erreichen Sie über den Terrassenweg die barocken Klostergärten im französischen Stil, die in ihrer ursprünglichen Form rückgestaltet wurden und somit ein historisches Gartendenkmal aus dem Jahr 1758 darstellen. Etwas oberhalb bestaunen Sie in der evangelischen Kirche zum Heiligen Kreuz das 125 qm große Kuppelfresko. Gleich nebenan besichtigen Sie die weltweit einzigartigen Neuzeller Passionsdarstellungen, „Himmelstheater“ genannt. Die Kunstwerke entstanden ab dem Jahr 1753 und zeigen auf verschiedenen Kulissenebenen 14 Passionsszenen sowie die Auferstehungsszene. Der Höhepunkt ist sicher der Besuch des brandenburgischen „Barockwunders“, der Stiftskirche St. Marien, die im 17. Jh. von italienischen und böhmischen Künstlern in überbordender Stuckpracht ausgebaut wurde und heute zu den bedeutendsten Kirchen in Mitteleuropa zählt. Vor der Klosterpforte liegt die Klosterbrauerei, die seit 400 Jahren feinstes Bier braut. Anschließend Rückfahrt nach Cottbus. Das Abendessen der Spreewald-Küche genießen Sie heute beim bekannten Kräuterkoch im Dorf Werben. Direkt neben der spätgotischen Backsteinkirche, die wegen ihrer bunten Deckengemälde mit Blumen und Gemüse auch „Gemüsekirche“ genannt wird, steht der Gasthof Zum Stern. Hier zaubert Peter Franke feine Gerichte mit frischen Kräutern, Gemüse und Wildpflanzen aus der Spreewälder Kräutermanufaktur nach traditionellen Spreewälder Rezepten. Guten Appetit!

5. Tag: Auf Wiedersehen Spreewald!

Mit vielen neuen Eindrücken treten Sie die Heimreise an.

Lindner Congress Hotel Cottbus••••, Cottbus

Das Komforthotel liegt im Zentrum an der Stadthalle und nur fünf Gehminuten vom schönen Altmarkt und der Fußgängerzone entfernt. Die modern eingerichteten Zimmer verfügen über Dusche/Bad, WC, Telefon, TV, WLAN, Schreibtisch, Klimaanlage. Zudem bietet das Hotel ein Restaurant und eine Bar mit Terrasse. Kleiner Fitnessraum in der obersten Etage mit Ausblick auf die Stadt.

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Osterbräuche im Spreewald

5 Tage
ab 529,00 €

Buchungspaket
19.04. - 23.04.2019
5 Tage
Doppelzimmer, Frühstück
Belegung: 2 Erwachsene
529,00 €
19.04. - 23.04.2019
5 Tage
Einzelzimmer, Frühstück
Belegung: 1 Erwachsener
601,00 €
Mindestteilnehmerzahl für diese Reise: 22 Personen

Mobilität: Die Reisen von KLUGES REISEN sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen oder Handicaps im Allgemeinen nicht geeignet. Abhängig von der konkreten Reise und nach individueller Vereinbarung ist eine Teilnahme ggf. möglich.