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Polen

Mittsommer in Danzig und Masuren

mit Posen, Thorn und Gnesen

  • Busfahrt mit Sitzplatzreservierung – Fahrplan B (siehe Seite 3)
  • 7 x Übernachtungen/Frühstück in den folgenden Hotels: 1 x Hotel Rzymski***, Posen; 2 x Hotel Dom Muzyka***, Danzig; 1 x Hotel Elbląg****, Elbing; 1 x Hotel Platinum****, Osterode, 1 x Hotel Copernicus****, Thorn; 1 x Hotel Woiński Spa****, Königswalde
  • 7 x 3-Gang-Abendessen
  • Stadtführungen in Posen, Danzig und Thorn
  • Orgelkonzert in Oliva
  • Eintritt Holzmole in Zoppot
  • Eintritt und Führung Marienburg
  • Fahrt auf dem Oberlandkanal
  • Ortstaxe und Citygebühren

Mittsommer in Danzig und Masuren

mit Posen, Thorn und Gnesen

Reiseart
Busreisen
Saison
Sommer 2018
Zielgebiet
Polen
Einleitung

Zur Mittsommerzeit verdunkelt sich auch der Himmel im Norden von Polen nicht vollständig. Wir nutzen mit Ihnen die langen Tage zur Erkundung von einzigartigen Landschaften. Neben den sehenswerten Städten wie Posen, Danzig und Thorn entdecken Sie den westlichen Teil von Masuren, die größte Backsteinfestung Europas und unternehmen eine unvergessliche Fahrt durch die Seenlandschaft des Oberlandkanals. Zum Abschluss der Reise erholen Sie sich in einem ausgezeichneten Wellnesshotel mit Hallenbad, direkt am See.

Das alles erleben Sie:

1. Tag: Vom Rhein an die Warthe

Die Fahrt führt südlich um Berlin über die Oder und den Warthegau nach Posen an der Warthe. Durch die günstige Lage unseres Hotels am Rande der Altstadt sollten Sie die Gelegenheit zu einem Abendspaziergang durch die romantisch illuminierten Gassen nutzen.

2. Tag: Ziegenböcke und Martinshörnchen – Entdeckungen in Posen

Der Stadtführer zeigt Ihnen Posen auf der Route der Könige und Kaiser. Der Marktplatz der restaurierten Altstadt präsentiert pastellfarbene Bürgerhäuser aus dem 15.-17. Jh. und das prächtige Renaissance-Rathaus, wo am Mittag das Glockenspiel erklingt und die Posener Ziegenböckchen ihre Hörner aneinander schlagen. Das Musikinstrumente-Museum im barocken Bürgerhaus gehört zu den größten in Europa. Zu den schönsten Barockkirchen Polens zählt die Kirche Maria Magdalena mit ihrer rot-weißen Fassade und der berühmten Orgel von Friedrich Ladegast. Das Posener Kaiserschloss wurde in Form und Stil der Goslarer Kaiserpfalz 1913 erbaut. Auf der anderen Flussseite der Warthe liegt die stille Dominsel mit der gewaltigen Domkirche, deren Ursprünge bis ins Jahr 968 zurückreichen. Sie ist Ruhestätte von acht polnischen Königen. In Ihrer Freizeit sollten Sie die beliebten Posener Martinshörnchen probieren. Den leckeren Croissants mit Weißmohnfüllung und Zuckerglasur ist sogar ein Museum gewidmet. Über Bromberg und durch das Tal der Weichsel ist Ihr Ziel die alte Hansestadt Danzig. Vom gepflegten Hotel hinter alten Backsteinmauern an der Musikakademie geht man nur wenige Schritte zur alten Speicherinsel an der Mottlau. Unser Tipp: Probieren Sie das Original Danziger Goldwasser, ein Likör mit winzigen 22-karätigen Goldplättchen.

3. Tag: Orgelklänge und Mittsommernacht in Danzig

Mit unserem Stadtführer lernen Sie „die Königin der Ostsee“ kennen, wie die Stadt Danzig gerne bezeichnet wird. Kopfsteingepflasterte Gassen führen in die Danziger Rechtstadt, Danzigs historisch bedeutsamstem Stadtteil, wo die Selbstverwaltung[1] der deutschen Hanse-Kaufleute festgeschrieben war. Er beeindruckt mit hanseatischen Giebelhäusern in verspielter Architektur. Vom Turm der Katharinenkirche (älteste Stadtkirche von 1185), erklingen Töne aus Beethovens 9. Sinfonie. In der Brigittenkirche kann man den ungewöhnlichen Altar aus Bernstein bewundern. Den gelbleuchtenden Stein kann man auch im Bernsteinmuseum begutachten und die Schmuckkunstwerke der Bernsteinjuweliere bestaunen. Eine Besonderheit ist das Goldene Haus mit seinem aufwendigen Figurenschmuck. In der fast mittelalterlich geprägten Gasse hinter dem Frauentor beherbergen die schmuckvollen Bürgerhäuser Cafés, Ateliers und Bernsteinwerkstätten. Die riesige Marienkirche mit wuchtigen Backsteinmauern gehört zu den größten Gotteshäusern in Europa mit einer 12 m hohen Astronomischen Uhr und dem 82 m hohen Turm mit Aussichtsplateau. Das Wahrzeichen der Stadt ist jedoch das Krantor, der 1444 erbaute und ehemals größte Hafenkran der Welt. In Ihrer Mittagspause empfehlen wir einen Bummel durch die Markthalle, in der seit über 100 Jahren kaschubische Bauern frisches Gemüse und Obst verkaufen. Nach der Pause fahren Sie in den Vorort Oliwa, wo die Architektur der schlanken gotischen Türme der Kathedrale mit dem längsten Kirchenschiff Polens die Szenerie beherrscht. Während Sie das herrliche Sternengewölbe betrachten, erklingen aus der historischen Orgel (1788) mit 8000 Pfeifen sakrale Melodien. Entspannt fahren Sie weiter zum mondänen Seebad Sopot. Hier können Sie den Spaziergang vom imponierenden Kurhaus zur Promenadenmole genießen. Von der längsten Seebrücke der Ostsee haben Sie einen Blick auf das Meer und die weißen Sandstrände bis zur Danziger Werft. Erleben Sie den Mittsommerabend in Danzig, wo es an diesem Tag nicht komplett Nacht wird und in den Gassen und an den Terrassen des Mottlau-Ufers ein buntes Treiben herrscht.

4. Tag: UNESCO-Ordensburg – Marienburg und Elbing am Frischen Haff

Sie fahren über die Weichsel zu einer der mächtigsten Festungsanlagen Europas, der Marienburg, die einstige Residenz des Deutschen Ordens. Die kolossalen Backsteinmauern erheben sich beeindruckend über dem Flüsschen Nogat. Sie unternehmen eine Zeitreise durch das dunkle Mittelalter. Aufwendige Architektur erwartet Sie im großen Rittersaal und beim Hochmeisterpalast, der als Meisterwerk der Backsteinbaukunst gilt. Ein weiteres Highlight ist die Bernsteinkollektion, eine der größten Europas. Durch eine weite Feld- und Wiesenlandschaft erreichen Sie die ehemalige Hansestadt Elbing. Nach Kriegszerstörungen wurde das historische Zentrum nach alten Plänen neu errichtet und vermittelt nun einen guten Eindruck der, neben Danzig und Thorn, reichsten Stadt des ehemaligen Ordenslandes Preußen. In der spätgotischen Nikolaikirche, mit ihrem unübersehbaren 96 m hohen Turm, sind viele sakrale Kunstwerke aus zerstörten Kirchen der Gegend zu begutachten. Auch das alte Markttor aus dem 14. Jh. mit kleinem Museum lohnt einen Besuch. Durch die perfekte Lage unseres Hotels direkt am Marktplatz können Sie alle Sehenswürdigkeiten schnell erreichen. Vergessen Sie nicht am Abend das hiesiger Elbinger Bier zu probieren.

5. Tag: Mit dem Schiff über die Berge durch die Masurischen Seen – Oberlandkanal und Osterode

Heute erwartet Sie eine weltweit einzigartige Schiffsreise durch die romantische Landschaft Masurens. Mit dem Schiff erklimmen Sie Berge! Der Oberlandkanal, vor über 150 Jahren erbaut, gilt noch heute als Meisterwerk der Ingenieurskunst. An fünf Stellen wird das Schiff mit einem Schienenwagen über die Hügel zum nächsten See gezogen. Insgesamt werden fast 100 m Höhenunterschied überwunden. Blumenwiesen, Wälder, Schilfufer, eine artenreiche Vogelwelt und verschlafene Dörfer erblicken Sie während der Schifffahrt – ein unvergessliches Erlebnis. Durch die Seenlandschaft der westlichen Masuren geht es ins Städtchen Osterode. Die ehemalige deutsche Ordensburg (1341) dient heute als Stadtmuseum. Sahnestück des Ferienortes ist die Uferpromenade am Drewenz See mit vielen Terrassenlokalen. Hier können Sie die eindrucksvolle Natur der Masuren so richtig genießen.

6. Tag: Durch die Oberländer Seenplatte nach Thorn (UNESCO-Weltkulturerbe)

Es geht durch die südwestlichen Masuren. Verträumte Dörfer, malerische Seen, dunkle Wälder, trutzige Ordensburgen und der weite Himmel bilden eine gleichermaßen schöne wie historisch bedeutsame Landschaft. Durch die Oberländer Seenplatte und vorbei an Deutsch Eylau und Graudenz erreichen Sie Thorn an der Weichsel. Die Stadt wurde wegen ihrer komplett erhaltenen mittelalterlichen Altstadt auf die UNESCO-Welterbeliste gesetzt und zählt zu den schönsten in Polen. Nikolaus Kopernikus wurde hier geboren, sein Geburtshaus kann man besichtigen. Während der Stadtführung werden Sie vom Ensemble aus alten Kaufmannshäusern, Speichern und gotischen Kirchen begeistert sein. Der Altstadtmarkt mit dem gotischen Rathaus zählt zu den schönsten in Europa. Eine besondere Atmosphäre entwickelt sich am Abend, wenn sich die historischen Gebäude in romantischem Licht präsentieren. Vielleicht fühlen Sie sich beim Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen wie Kopernikus zu seiner Zeit. Gut, dass Ihr Hotel direkt in der Nähe der Altstadt liegt. Unser kulinarischer Tipp ist der Thorner Lebkuchen, der seit 700 Jahren nach Geheimrezept hergestellt wird.

7. Tag: Von der 1000-jährigen Stadt Gnesen zum Wellnesshotel am See

Die Weiterfahrt über die Weichsel zur 1000-jährigen Stadt Gnesen führt landschaftlich reizvoll ebenfalls an vielen Seen vorbei. Der zentrale Punkt der Stadt ist die mächtige gotische Kathedrale mit barocken Doppeltürmen, deren Ursprünge in das Jahr 970 zurückreichen. Die Besonderheiten der Kirche sind ein Kranz von 17 Kapellen und die romanische Relief-Bronzetür von 1170. Hinter der Kathedrale stehen die restaurierten Domherrenhäuser. Zurück in der Natur erreichen Sie am Nachmittag das kleine Landstädtchen Königswalde, in stiller Waldeinsamkeit zwischen zwei Seen gelegen. Hier haben wir zum Abschluss der Reise ein Wellnesshotel direkt am See für Sie ausgewählt. Mit Blick auf den Hexenberg und die Maiglöckcheninsel können Sie hier herrlich entspannen oder eine kleine Wanderung durch die Natur unternehmen.

8. Tag: Heimreise

Gut erholten treten Sie nach dem Frühstück die Heimreise an.

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