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Deutschland

Leipzigs musikalische Seite

Zaubersprüche, Notenwege, Instrumentenklänge und berühmte Komponisten

Nächster Termin: 19.10. - 23.10.2018 (5 Tage)
  • Busfahrt mit Sitzplatzreservierung – Fahrplan B (siehe Seite 3)
  • 4 x Übernachtung/Frühstück im Hotel Mercure Leipzig Am Johannisplatz
  • 1 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Abendessen in der Alten Nikolaischule
  • Besuch Merseburger Dom und Domschatz inkl. Eintritt und Führung
  • Stadtrundfahrt auf dem „Leipziger Notenbogen“
  • Stadtführung auf der „Leipziger Notenspur“
  • Besuch Musikinstrumente-Museum inkl. Eintritt und Führung
  • Führung im Leipziger Opernhaus mit Blick hinter die Kulissen
  • Ausflug Händelstadt Halle mit Stadtführungauf den Spuren Händels
  • Ausflug Goethestadt Bad Lauchstädt mit Führung durch die historischen Kuranlagen
  • Begleitung durch einen Reiseleiter von KLUGES REISEN
ab 589,00 € 5 Tage
Doppelzimmer, Frühstück
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Leipzigs musikalische Seite

Zaubersprüche, Notenwege, Instrumentenklänge und berühmte Komponisten

Reiseart
Busreisen
Saison
Winter 2018/2019
Zielgebiet
Deutschland
Einleitung

Leipzig, die größte Stadt Sachsens, weist eine weltweit einmalige Dichte original erhaltener Wirkungsstätten berühmter Komponisten auf. Spuren von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy oder auch Richard Wagner finden sich an vielen Ecken und Plätzen der Stadt. Viele der großen Namen des 19. und 20. Jh. haben hier studiert oder referiert, gastiert oder komponiert. Keine andere Stadt in Deutschland kann sich so vieler musikalischer Größen rühmen. Auf dieser Reise entdecken Sie nicht nur die berühmten Orte wie die Thomaskirche oder das Gewandhaus (2018 feiert das Gewandhausorchester sein 275-jähriges Bestehen), sondern auch versteckte Schönheiten in den Außenbezirken, wie das Jugendstilviertel an der Waldstraße, in dem viele Berühmtheiten der Kunst- und Musikgeschichte wohnten, oder auch das Museum für historische Musikinstrumente, das einige Kuriositäten für Sie bereit hält. Sie speisen in der ältesten Stadtschule Leipzigs, in der einst Wagner Schüler war und spazieren durch den Kostümfundus des Opernhauses. Zudem führt Sie die Reise in die Händelstadt Halle und die Goethestadt Bad Lauchstädt mit ihren historischen Kuranlagen und dem einzigartigen Theater mit originaler Bühnenmaschinerie. Erleben Sie einen gelungenen Mix aus der Welt der Musik und entdecken Sie Leipzig und Umgebung auf eine besondere Art und Weise!

Das alles erben Sie:

1. Tag: Merseburger Kaiserdom und die berühmten Zaubersprüche

Auf dem Weg nach Leipzig machen Sie einen Zwischenstopp in Merseburg an der Saale, eine der ältesten Städte und bedeutendsten Kaiserpfalzen Mitteldeutschlands. Hier besuchen Sie den berühmten Merseburger Dom (Grundsteinlegung im Jahre 1015), der aufgrund seiner Ausstattung zu den herausragenden Baudenkmälern an der „Straße der Romanik“ zählt. Höhepunkte sind die romanische Hallenkrypta und die barocke Ladegastorgel, eine der größten romantischen Orgeln Deutschlands. 1545 predigte hier auch Martin Luther. Bestaunen Sie den Wappensaal des Kapitelhauses, den Bischof Thilo von Trotha im 16. Jh. repräsentativ ausgestalten ließ, und werfen Sie einen Blick auf die einzigartigen Merseburger Zaubersprüche in althochdeutscher Sprache aus dem 10. Jh. Am späten Nachmittag führt die Fahrt weiter nach Leipzig, wo Sie Ihre Zimmer beziehen und am Abend ein gemeinsames Essen in Ihrem Hotel genießen.

2. Tag: Vom Leipziger Notenbogen zur Leipziger Notenspur

Nach dem Frühstück gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der sächsischen Metropole und starten zu einer Busrundfahrt, die Sie zu einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt führt. Im Fokus der Rundfahrt steht der „Leipziger Notenbogen“, ein 5 km langer „musikalischer Spaziergang“, der durch die Gründerzeitviertel und Parkanlagen westlich der Innenstadt führt und Ihnen das „musikalische Leipzig“ näher bringt. Sie entdecken u.a. das prächtige Waldstraßenviertel, eines der größten geschlossen erhaltenen Gründerzeitviertel Europas. Hier wohnten zahlreiche berühmte Künstler und Komponisten, wie z. B. Max Beckmann, Albert Lortzing oder Gustav Mahler. Prunkvolle Jugendstilvillen mit verspielten Verzierungen zeugen von dieser glanzvollen Zeit. Auch das Schillerhaus, das älteste erhaltene Bauernhaus auf dem Leipziger Stadtgebiet, liegt nicht weit entfernt. Hier lebte Friedrich Schiller im Sommer 1785 und schrieb die erste Fassung seines Gedichts „An die Freude“, das später von Ludwig van Beethoven vertont wurde. Nun geht es in den Südwesten Leipzigs, wo sich das sogenannte „Musikviertel“ anschließt. Der Name geht auf die im Stadtteil als erstes gebauten Musikinstitutionen zurück, wie z. B. das ursprünglich erbaute zweite Gewandhaus, welches im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde. Einige Straßen im Musikviertel sind nach berühmten Komponisten benannt und glänzen mit einer Vielzahl denkmalgeschützter Bauwerke des Historismus. Anschließend genießen Sie Ihre Mittagspause in der Innenstadt. Vielleicht besuchen Sie das berühmte Kaffeehaus Riquet? Im ehemaligen Geschäftshaus von 1909 erleben Sie einen extravaganten Mix aus chinesischer Architektur und nostalgischem Jugendstil. Die riesigen Elefantenköpfe über der Eingangstür sind ein schönes Fotomotiv. Am Nachmittag erwartet Sie Ihr Gästeführer zu einem Spaziergang auf der „Leipziger Notenspur“, die die wichtigsten Wohn- und Schaffensstätten musikalischer Berühmtheiten miteinander verbindet. Vorbei geht es u.a. am neuen Gewandhaus, der Oper, dem Alten Rathaus (hier unterschrieb Bach seinen Anstellungsvertrag als Thomaskantor) und der Thomaskirche. Der restliche Tag steht Ihnen für Ihre individuellen Entdeckungen zur Verfügung. Vielleicht besuchen Sie ein Konzert des Thomanerchors in der Thomaskirche? Im Bayerischen Bahnhof, dem bis 2001 ältesten Kopfbahnhof Deutschlands, befindet sich heute ein Restaurant, wo Sie Original Leipziger Gosebier probieren können.

3. Tag: Historische Musikinstrumente, Geheimnisse aus dem Opernhaus und Speisen in Wagners alten Schule

Heute besuchen Sie Deutschlands größte Musikinstrumente-Sammlung, die Ihnen Einblicke in die vielfältige Welt der Musikinstrumente von der Renaissance bis zur Gegenwart bietet. So gibt es z. B. Spazierstöcke mit eingebautem Instrument oder auch Möbelstücke, die zu einem Instrument umfunktioniert werden können. Nach der Führung genießen Sie Ihre Freizeit und können z. B. das spätklassizistische Mendelssohn-Haus besichtigen, die letzte Privatadresse des Komponisten. In authentischen Räumen entdecken Sie Original Möbel, Dokumente und Bilder aus dem Familienbesitz. Am Nachmittag geht es zum Opernhaus, wo Sie eine spannende Führung mit Blick hinter die Kulissen erwartet. Die Geschichte der Oper Leipzig geht bis in das Jahr 1693 zurück. Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 als einziger Opernneubau der DDR eröffnet und steht unter Denkmalschutz. Im Unterkeller befindet sich eine besondere Sammlung zur Operngeschichte und Beleuchtungstechnik, welche Sie während der Führung ebenfalls besichtigen. In jahrelanger Kleinarbeit wurden Bühnenscheinwerfer zusammengetragen und auch eines der weltweit letzten elektromechanischen Bühnenlichtstellwerke restauriert und installiert. Somit verfügt das Haus über die größte Scheinwerfersammlung Europas. Am Abend gemeinsames Abendessen in der Alten Nikolaischule, die einst Leipzigs älteste Stadtschule war. Einer der berühmtesten Schüler war sicherlich Richard Wagner. Hier genießen Sie ein Menü nach alten Rezepturen, das auch dem berühmten Komponisten gut gemundet hätte.

4. Tag: Händelstadt Halle und Reichardts grünes Dichterparadies

Ausflug nach Halle an der Saale, der Geburtsstadt Georg Friedrich Händels. Es erwartet Sie ein Rundgang zu den authentischen Händel-Stätten, der Ihnen zudem auch Einblicke in das Leben anderer berühmter Komponisten gewährt. In der Marktkirche, die zu den bedeutendsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland zählt, wurde Händel getauft. Auf der erhaltenen Reichel-Orgel über dem Altar erlernte er das Orgelspiel. Zu den Schätzen der Kirche gehört u. a. die Totenmaske von Martin Luther, der hier dreimal predigte. Im halleschen Dom, einer ehemaligen Klosterkirche des Dominikanerklosters (1271), war Händel für kurze Zeit als Organist angestellt. Nach der Mittagspause führt die Fahrt zu Reichardts Garten, der vom Komponisten und königlichen Hofkapellmeister Johann Friedrich Reichardt als Englischer Garten angelegt wurde. Das sogenannte „Giebichensteiner Dichterparadies“ oder auch die „Herberge der Romantik“ entwickelte sich damals rasch zum Treffpunkt bedeutender Dichter und Gelehrter, wie Goethe, Brentano und Tieck. Mit Ihrer Reiseleitung schlendern Sie durch den romantischen, über 200 Jahre alten Park und erfahren Interessantes über seine berühmten Besucher.

5. Tag: Berühmter Badeort und Lauchstädter Theatergeschichte

Auf dem Weg in die Heimat machen Sie noch einen Abstecher nach Bad Lauchstädt. Dieser historische Ort war im 18. Jh. berühmt als das „Sächsische Pyrmont“, eines der berühmtesten Luxusund Modebäder seiner Zeit. Sogar der Dresdner Kurfürst August III. verlegte seine Sommerresidenz hierher. Auch Goethe und Schiller fanden den Weg nach Bad Lauchstädt, denn die Theaterkunst diente zur Unterhaltung der Badegäste. Freuen Sie sich auf einen informativen Rundgang durch die historischen Kuranlagen. Sie besuchen das historische Goethe-Theater mit seiner original erhaltenen Bühnentechnik. Das kleine, 1802 unter Goethes Leitung errichtete Sommertheater ist der einzig erhaltene Theaterbau, in dem der Dichter während seiner Tätigkeit als Theaterleiter mit dem Weimar Ensemble gewirkt hat. Wenigen ist bekannt, dass auch Wagner hier zu Gast war und 1834 ein Sommergastspiel der Magdeburger Theatergruppe besuchte. Bereits seine Eltern suchten als junges Ehepaar den beliebten Badeort auf, um ein Gastspiel Goethes zu erleben. Im Jahr 2012 neu eröffneten Schillerhaus werden auf drei Etagen die Lauchstädter Theatergeschichte von 1761 bis zur Gegenwart sowie die Verbindung Friedrich Schillers zu Bad Lauchstädt dargestellt. Bestandteil der Ausstellung ist das „Schillerzimmer“, ein kostbares klassizistisches Interieur von 1805. Zur Mittagszeit lohnt sich die Einkehr In die spätbarocken Räumlichkeiten der Lauchstedter Gaststuben, wo bereits Goethe, Schiller und Wagner speisten. Am Nachmittag begeben Sie sich mit vielen neuen Eindrücken auf die Rückreise.

Hotel Mercure Leipzig Am Johannisplatz****, Leipzig

Dieses 4-Sterne-Hotel liegt einen ca. 10-minütigen Spaziergang von der Leipziger Innenstadt entfernt. Die Zimmer verfügen u. a. über Badezimmer mit Badewanne oder Dusche in der Badewanne/WC, Föhn, Kleiderstange bzw. Ablage, Minibar, TV und kostenloses WLAN.

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Leipzigs musikalische Seite

5 Tage
ab 589,00 €

Buchungspaket
19.10. - 23.10.2018
5 Tage
Doppelzimmer, Frühstück
Belegung: 2 Erwachsene
589,00 €
19.10. - 23.10.2018
5 Tage
Einzelzimmer, Frühstück
Belegung: 1 Erwachsener
693,00 €