Merkliste
Goldene Frau - Wahrzeichen Luxemburgs
Goldene Frau - Wahrzeichen Luxemburgs
Blick auf Luxemburg
Blick auf Luxemburg
Eindrucksvolle Bockkasematten
Eindrucksvolle Bockkasematten
Römerkeller in Trier
Römerkeller in Trier
Römisches Essen
Römisches Essen
Zu Gast im ältesten Weinkeller Deutschlands
Zu Gast im ältesten Weinkeller Deutschlands

Kurz und gut auf römischen Spuren - Trier und Luxemburg

Unsere Saisoneröffnungsfahrt vom 18.03.-19.03.17 führte uns „auf römischen Spuren“ nach Luxemburg und Trier. Wir starteten bei Dauerregen, fuhren durch die schöne Eifel und legten in Wasserbillig, einer als Biliacum gegründeten römischen Siedlung, eine Pause ein.

In Luxemburg angekommen, nahm uns die Stadtführerin pünktlich am Parkplatz an der Goldenen Frau, dem Wahrzeichen Luxemburgs, in Empfang. Aufgrund des Regens machten wir zunächst eine Stadtrundfahrt in die Außenbezirke. Luxemburg galt einst als stärkste Bastion Europas. Man nannte sie das „Gibraltar des Nordens“. Noch heute sieht man viele der Befestigungen und Schutzhöhlen rings um die Stadt. Unser erstes Ziel war das Bankenviertel auf dem Kirchberg-Plateau. Der Europäische Gerichtshof und Rechnungshof ist hier, wie fast alle namhaften Bankhäuser, in Gebäuden mit teils futuristischer Architektur vertreten. Eine großartige Architektur weist die neue Philharmonie der Stadt auf. Mit 823 weißen Säulen ist sie in der Form eines Auges gebaut.

Endlich ließ der Regen nach und wir spazierten zum bekannten Mudam-Museum. Von hier genossen wir die schöne Aussicht über die Stadt. Viele unserer Gäste, die die Stadt Luxemburg zum ersten Mal besuchten, waren von der attraktiven landschaftlichen Lage mit steilen Bergflanken und grünen Tälern begeistert. Zurück in der Altstadt konnte jeder individuell das Zentrum erkunden und sich in den zahlreichen Restaurants und Cafés kulinarisch verwöhnen lassen. Die Qualität der Speisen ist in Luxemburg außergewöhnlich hoch. Hier merkt man ganz deutlich den französischen Einfluss.

Am Nachmittag spazierten wir in die unterirdischen Bockkasematten. Bei der Führung durch die Gänge mussten einige Treppen bewältigt werden. Wir besuchten einen winzigen Teil der bis zu 17 km langen unterirdischen Befestigungswege. Die Dunkelheit wurde immer wieder von schönen Panoramaausblicken unterbrochen, die man durch die in den Fels gesprengten Fenster genießen konnte. Ein besonderes Erlebnis!

Danach fuhren wir weiter in die Römerstadt Trier und bezogen die Zimmer im Penta Hotel. Das komfortable Haus liegt am Ende der Fußgängerzone.

Ein Höhepunkt dieser Reise war sicherlich das Abendessen im Römerkeller des Restaurants Domstein. Hier hat sich der Küchenchef auf Speisen aus der Römerzeit spezialisiert und bietet römische Küche nach alten Rezepten von Marcus Gavius Apicius, dem Feinschmecker der Antike. Es startete mit den etwas süßlich schmeckenden Weinbrötchen mit Lorbeerblatt, gefolgt von einer wohlschmeckenden römischen Graupensuppe und ungewöhnlich gewürzten Lukanischen Würstchen mit grünen Bohnen. Die schmackhaften Speisen sättigten sehr und deshalb musste man vor dem Hauptgang mit Spanferkelfleisch aus dem Backofen und Damazener Pflaumen-Sauce ordentlich durchatmen. Ungewöhnlich lecker auch die Nachspeise, eine Patina von Birnen mit gewürfelten Früchten. Sehr gut gesättigt freuten wir uns auf den Spaziergang zurück zum Hotel.

Am nächsten Morgen war der Himmel trocken. Das Frühstücksbuffet muss als wirklich exzellent bezeichnet werden. Es gab sogar Sekt und verschiedene Kaffeespezialitäten. Die beiden römischen Stadtführer warteten bereits vor unserem Hotel. Erstes Ziel waren die Kaiserthermen, die heute nur noch als Ruinen zu betrachten, aber immer noch beeindruckend sind. Die mitgebrachten Bilder der Gästeführer verdeutlichten uns die einstige Pracht der Gebäude. Durch den Palastgarten staunten wir über die unglaublichen Ausmaße der Konstantinbasilika. Die nächsten Höhepunkte waren der Dom und die Liebfrauen-Basilika. Schließlich endete die Stadtführung am Wahrzeichen der Stadt, dem römischen Stadttor Porta Nigra, das schon durch seine pure Größe beeindruckt. Mit einem Stadtplan in der Hand und einigen Tipps von der Reiseleitung konnten die Gäste dann zu ihrer persönlichen Entdeckungstour durch die Römerstadt starten.

Vor der Rückfahrt war der Besuch des ältesten Weinkeller Deutschlands noch ein abschließendes Highlight. Die Ursprünge des Kellers lassen sich in die Zeit des römischen Trier um 330 n. Chr. zurückverfolgen. Zur Weinprobe war der großzügige Gewölbekeller romantisch mit Kerzen beleuchtet. Wir saßen neben den Holzfässern und konnten die edlen Tropfen genießen. Gut beschwingt traten wir dann die staufreie Heimfahrt an. Trotz des anfänglichen Regens war es eine rundum gelungene Reise!

Freuen Sie sich schon auf die KLUGES REISEN Saisoneröffnung 2018, die uns an den schönen Main führt. Als Unterkunft dient hier das Hotel Wilder Mann in Aschaffenburg, ein familiär geführtes Traditionshotel am Rande der Altstadt, unweit der Mainbrücke. Reisetermin: 17.03.-18.03.2018. Weitere Informationen erhalten Sie bald hier auf unserer Homepage oder in unserem Reisebüro!