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Frankreich

Gartenparadiese der Normandie und die Künstler des Impressionismus

Mons - Rouen - Route der Abteien - Honfleur - Apfelweinstraße - Giverny

Nächster Termin: 18.07. - 23.07.2020 (6 Tage)
  • Busfahrt mit Sitzplatzreservierung ab/bis Erkrath oder Düsseldorf (HBF oder Gerresheim)
  • 3 x Übernachtung/Frühstück, voraussichtlich im Hotel Ibis Champ de Mars
  • 2 x Übernachtung/Frühstück, voraussichtlich im Hotel Mercure Lisieux
  • 3 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Abschlussabendessen in einem ausgewählten Restaurant
  • Stadtrundfahrt auf den Spuren Van Goghs durch Mons und die Borinage inkl. Eintritt Haus Cuesmes und Haus Vasmes
  • Stadtführung auf den Spuren der Impressionisten in Rouen und Honfleur
  • Bootsfahrt zur Entdeckung der Seinemündung und Pont de Normandie
  • Besichtigung Jardin Plume, Jardin d‘Angelique, Wald der Mönche, Duftrosengarten am Château du Mesnil-Geoffroy, Klostergarten an der Abbey St. George, Schloss Vendeuvre, Schloss Canon, Gärten von Pays d’Auge, Haus und Garten Claude Monet in Giverny
  • Cidre-Verkostung und Apfelkuchen im Schlosspark von Château de Canon
  • Kurtaxe
  • Begleitung durch eine deutschsprechende Reiseleitung vor Ort
ab 979,00 € 6 Tage
Doppelzimmer, Verpflegung lt. Ausschreibung
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Gartenparadiese der Normandie und die Künstler des Impressionismus

Mons - Rouen - Route der Abteien - Honfleur - Apfelweinstraße - Giverny

Reiseart
Busreisen
Saison
Sommer 2020
Zielgebiet
Frankreich
Einleitung

Der Norden Frankreichs besticht durch leuchtende Küstenlandschaften, sattgrüne Täler, malerische Städtchen und besondere Lichtverhältnisse. So wundert man sich nicht, dass viele Künstler ihre Inspiration in dieser Region suchten und die Kunstrichtung des Impressionismus entstehen ließen. Doch auch die außergewöhnlichen Gärten und prachtvollen Parks machen die Normandie zu einem besonderen Ziel, das zum Träumen und Genießen einlädt. Kommen Sie mit und lassen Sie sich wie einst die Maler verzaubern!

Das alles erleben Sie:

1. Tag: Auf den Spuren Van Goghs rund um Mons

Zwischenstopp in Mons — Europäische Kulturhauptstadt 2015. Sie unternehmen eine Rundfahrt auf den Spuren Vincent van Goghs, der im ehemaligen Kohlerevier Borinage bei Mons lebte, arbeitete und sich inspirieren ließ. Der junge van Gogh verbrachte seine beiden prägenden Jahre (1878-1880) im Borinage bei Mons, das im 18. Jh. zu den bedeutendsten Steinkohlerevieren Europas zählte. Während eines Aufenthalts dort beendete er seine Karriere als Prediger und entschied sich für die Künstlerlaufbahn. Er entwickelte schon bald eine Vorliebe für Motive aus dem Alltag von Bauern und Arbeitern und verbrachte sein letztes Lebensjahr in der Region fast ausschließlich mit dem Zeichnen. Man kann sagen, dass hier die „Geburt des Künstlers van Gogh“ stattfand. Weiterfahrt in die normannische Hauptstadt Rouen und Abendessen im Hotel.

2. Tag: Impressionisten-Metropole Rouen und Entdeckungen im Feder- und Rosengarten

Nach dem Frühstück erkunden Sie Rouen — die Stadt des Impressionismus. Die Seine, ihre Brücken und Kais, die Kathedrale, die Straße der Gros-Horloge, das mittelalterliche Viertel mit den Antiquitäten und Kunstgalerien beeindruckten Künstler wie Monet, Gauguin und Sisley. Der Weg führt Sie durch die vielen kleinen malerischen Straßen der Altstadt. Sie entdecken dabei die Orte Rouens, an denen die Impressionisten ihre Staffeleien platzierten. Nach der Mittagspause Weiterfahrt zum Jardin Plume („Federgarten“). Das 1,5 ha große Juwel verbirgt sich in dem kleinen Dorf Auzouville-sur-Ry östlich von Rouen. Ein unscheinbares Holztor in der Hecke führt in eine Welt, in der der Wind mit federleichten Rispen und Halmen tuschelt, in der sich Hecken zu mannshohen Wellen türmen, die abrupt brechen, in einen Garten, der gängige Regeln der traditionellen Gestaltung radikal bricht. Hier wurde z. B. eine alte Apfelwiese mit knorrigen Bäumen in den 1997 neu geplanten Garten integriert. Einige Bäume machen sich nützlich, etwa als Schattenspender am quadratischen, tiefschwarzen Wasserbecken, ein Spiegel, der den Himmel auf die Erde zu holen scheint. Jardin Plume lädt ein zum Lauschen und Träumen. Abgeschirmt von der wellenartigen Hecke weckt der Blumengarten die Lust am Philosophieren. Weiter führt die Fahrt zum romantischen Jardin D‘Angelique, der der Tochter von Gloria Leebellegards gewidmet ist, die 1976 in jungen Jahren gestorben ist. Ein Hektar groß sind der waldartige Vorgarten und der formale Hausgarten. Was beide verbindet, sind mehr als 600 Rosen in 83 teils seltenen Sorten. Im einen Teil blühen und duften sie in kräftigen Pastelltönen, im anderen in Weiß und Rosa, dazu eine Vielzahl von Clematis und Hortensien. Die Beete sind von Buchshecken, Mäuerchen und Rasenstreifen begrenzt und sehen von Frühsommer bis Herbstbeginn wie riesige Blumensträuße aus. Experten zählen diese „Gedenkstätte“ zu den schönsten romantischen Gärten Frankreichs.

3. Tag: Wald der Mönche und Duftrosen

Am Vormittag fahren Sie zum 12 ha großen „Wald der Mönche“ im Küstenort Varengeville sur Mer. Die britischen Gartenlegenden Sir Edwin Lutyens und Gertrude Jekyll haben ihn 1898 für die Bankiersfamilie Mallet geschaffen. Hier regiert formale Strenge. Makellos fügen sich die Pflastersteine zu Wegen. Material und Fugenmuster passen exakt zur Fassade des Hauses mit den hohen Schornsteinen, typisch für den damals aufkommenden Stil. Gertrude Jekyll plante Beete voll weiß blühender Pflanzen und einen Sonnenuhrgarten, wie er später in Sissinghurst in Kent entstand. Guillaume Mallet schuf sich einen Waldgarten. Geschützt mit eigenem Mikroklima, gedeiht hier eine Rhododendronsammlung mit prächtigen Exemplaren des himmelblauen R. augustinii. Very British gibt sich die Normandie hier, und am Horizont ist bei gutem Wetter England zu sehen. Durch die zauberhaften Rhododendron-Haine können Sie bis zum Meer spazieren und die frische Brise genießen. Danach Fahrt zum Duftrosengarten am Château du Mesnil-Geoffroy, ein reizendes Schloss aus dem 18. Jh. Der hiesige Rosengarten ist in diesem Teil der Normandie derzeit der bedeutendste: 2.900 Rosenstöcke! Er ist auf zwei verschiedene Bereiche aufgeteilt. Einer davon ist der Geschichte der Rosen gewidmet, von den ersten botanischen Arten an bis hin zu den letzten europäischen Schöpfungen, der andere den Düften (den Rosen, die zur Herstellung so berühmter Parfüms wie Chanel No. 5 verwendet werden). Nach diesem Fest für die Sinne geht es zurück zum Hotel.

4. Tag: Route der Abteien, Klostergarten, Pont de Normandie und Hafenperle Honfleur

Fahrt entlang der Route der Abteien zur Abbey St. George, die mit dem Klostergarten das letzte Überbleibsel einer im 12. Jh. gegründeten Benediktinerabtei ist. Die Abteikirche gilt als Musterbeispiel der normannischen Romanik. In dem im Stil des 17. Jh. restaurierten Klostergarten finden Sie prächtige alte Obstbäume, Gemüsebeete und verschiedenste medizinische und aromatische Kräuter. Genießen Sie von hier auch den schönen Rundblick über das Seine-Tal und die gesamte Abtei. Erbaut wurde es am Standort eines einst gallo-römischen Umgangstempels. Entlang der malerisch anmutenden Seine-Schleifen führt Ihr Weg weiter in die kleine Hafenstadt Honfleur. Sie unternehmen eine gemütliche Bootsfahrt zur Seine-Mündung und der eindrucksvollen Pont de Normandie. Die berühmte Schrägseilbrücke, die Honfleur mit Le Havre verbindet, hat eine Spannweite von 856 m und war zu ihrer Eröffnung 1995 sogar die größte Schrägseilbrücke der Welt. Zurück in Honfleur genießen Sie Ihre Mittagspause. Am Nachmittag machen Sie sich erneut auf den Weg der Künstler, die auch hier ihre Inspiration suchten, denn mit seinen mittelalterlichen Relikten, den verschlungenen Gassen und alten Fassaden war Honfleur bereits im 15. Jh. ein besonderer Ort für Maler, Schriftsteller und Musiker. Der pittoreske Hafen, der von hohen, schmalen, bunten Häusern umgeben wird, wurde von Monet und Co. des Öfteren als Gemäldemotiv ausgewählt. An verschiedenen Punkten können Sie sich wie die einstigen Maler fühlen und den Blickwinkel berühmter Werke nachvollziehen. Sie werden schnell verstehen, warum Honfleur als „Wiege des Impressionismus“ gilt. Weiterfahrt zu Ihrem zweiten Standorthotel in Lisieux. Zimmerbezug und Abendessen.

5. Tag: Unterwegs auf der Apfelweinstraße: Cidre und Apfelkuchen im historischen Schlosspark

Heute geht es zum Schloss Vendeuvre aus dem 18. Jh. Sehenswert sind vor allem die barocken Wasserspiele im Schlosspark sowie die ungewöhnliche Sammlung von Miniaturmöbeln — die größte dieser Art weltweit. Weiter geht es entlang der „Route du Cidre“ zum Chateau de Canon. Unter den alten Obstbäumen des stilgemischten Parks erwartet man Sie zur traditionellen Cidre-Probe und Apfelkuchen. Am Nachmittag besuchen Sie Pays d‘Auge und unternehmen einen Spaziergang durch die Gärten der Sonne, des Mondes und der Düfte. Inmitten des 4 ha großen Geländes steht ein Bauernhaus aus dem 17. Jh. Der Weg durch die Lindenallee ist charmant, das Pflanzenangebot umfangreich und erfüllt fast jeden gärtnerischen Wunsch. Historische Fachwerkschuppen wurden hier wieder aufgebaut, um sie vor dem Verfall zu retten — fühlen Sie sich wie in einem kleinen Freilichtmuseum. Rückfahrt zum Hotel und Abschlussessen in einem ausgewählten Restaurant.

6. Tag: Rückreise nach Düsseldorf

Zum Ende Ihrer Reise erwartet Sie noch ein besonderer Gartentraum im Bilderbuchdorf Giverny. Verschlafene Bauernhäuser mit Stockrosen im Vorgarten und viele idyllische Winkel — hier ließ sich Monet mit seiner Familie nieder. Er lebte hier von 1883 bis zu seinem Tod im Jahre 1926. Sie besuchen sein Haus mit Atelier und den Bauerngarten mit dem berühmten Seerosenteich. Das liebevoll umsorgte Anwesen hat auch heute nichts von seiner Inspirationskraft verloren. Am Mittag Weiterfahrt in die Heimat.

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Gartenparadiese der Normandie

6 Tage
ab 979,00 €

Buchungspaket
18.07. - 23.07.2020
6 Tage
Doppelzimmer, Verpflegung lt. Ausschreibung
Belegung: 2 Erwachsene
979,00 €
18.07. - 23.07.2020
6 Tage
Einzelzimmer, Verpflegung lt. Ausschreibung
Belegung: 1 Erwachsener
1189,00 €
Mindestteilnehmerzahl für diese Reise: 22 Personen

Mobilität: Die Reisen von KLUGES REISEN sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen oder Handicaps im Allgemeinen nicht geeignet. Abhängig von der konkreten Reise und nach individueller Vereinbarung ist eine Teilnahme ggf. möglich.