Guiseppe Verdi´s AIDA im römischen Amphitheater von Xanten erleben
Am Mittag Fahrt nach Xanten. Hier haben Sie zunächst die Möglichkeit auf der Fußstapfenroute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der alten Römerstadt zu entdecken. Anschließend Zeit zu einem Abendessen in einer der gemütlichen Gaststätten der Stadt. Restaurantempfehlungen erhalten Sie von uns.
Transfer Stadt – Amphitheater. Hier erleben Sie dann die Oper "Aida" von Guiseppe Verdi im klassischen Ambiente des Freilufttheaters.
Aida - Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi
Memphis und Theben, Herrschaftszeit der Pharaonen
1. Akt (1. Bild)
Ein kurzer Dialog zwischen dem Hohepriester der Isis, Ramfis, und dem jungen Feldherrn Radamés führt in die eigentliche Handlung. In Kürze soll die Göttin die Entscheidung treffen, welcher Feldherr die Führung des ägyptischen Heeres gegen die Äthiopier übernimmt, die schon zum zweiten Mal heiligen ägyptischen Boden überfallen. Radamés hofft sehr darauf, mit der Führung beauftragt zu werden. Er liebt die junge Sklavin Aida, die während der letzten Kämpfe mit den Äthiopiern gefangen genommen wurde. Er glaubt, daß falls er jetzt an die Spitze der siegreichen Armee heimkehrte, ihm der Pharao nichts abschlagen würde – Aida erhielte ihre Freiheit wieder und Radamés die Erlaubnis, seine Geliebte zu heiraten (Arie Celeste Aida). Dem in Gedanken versunkenen Jüngling nähert sich Amneris, des Pharaos Tochter. Seit langem liebt sie Ramadés und seit einiger Zeit beunruhigt sie dessen deutliche Gleichgültigkeit. Als jedoch der junge Krieger beim Anblick der auftretenden Aida sichtliche Rührung zeigt, erwacht im Herzen von Amneris der Verdacht, daß die Sklavin ihre Rivalin sein könnte.
Der Pharao und sein Hofstaat treten auf. Ein von der Südgrenze Ägyptens herbeigeeilter Bote berichtet vom plötzlichen Überfall der von König Amonasro geführten Äthiopier. Der Pharao ruft die Ägypter zum Kampf auf und verkündet, daß die Göttin Isis den Feldherrn schon bestimmt hat, der das Heer führen wird, es ist Radamés. Unter den Jubelrufen überreicht Amneris dem Jüngling die heilige Standarte, und alle begeben sich zur Feier in den Tempel.
Auf der Bühne bleibt Aida zurück, in deren Herzen widersprüchliche Gefühle miteinander ringen. Sie würde gerne Radamés den Sieg wünschen, doch dieser Sieg bedeutet für ihr Vaterland Niederlage und Unglück, vielleicht auch für ihre Nächsten den Tod (Arie Ritorna vincitor).
(2. Bild)
Im Tempel findet ein feierlicher Gottesdienst mit sakralen Tänzen statt. Beim Gesang der Priester übergibt der Hohepriester Ramfis dem in den Kampf ziehenden Radamés ein geweihtes Schwert (Solisten und Chor Nume, custode e vindice).
2. Akt (1. Bild)
Unter den Jubelrufen der Menge kehrt der siegreiche Radamés zurück. Amneris hängt ihm den Siegeskranz um den Hals, während der Pharao im Namen des dankbaren Vaterlandes verspricht, ihm jeglichen Wunsch zu erfüllen. Radamés befiehlt, die äthiopischen Gefangenen vor das Antlitz des Pharao zu führen. Unter den Gefangenen erkennt Aida mit Erschrecken ihren Vater. Dieser deutet ihr jedoch mit einer gebieterischen Geste, zu schweigen und wendet sich selbst an den Pharao, um Gnade für die Besiegten zu erflehen. Er gibt zu, daß er Aidas Vater ist, behauptet aber, daß König Amonasro im blutigen Kampf gefallen sei. Radamés bittet den Pharao, die besiegten Gegner freizulassen. Ramfis dagegen warnt vor dieser unvorsichtigen Geste der Barmherzigkeit und rät, wenigstens Aida und deren Vater als Geiseln festzuhalten. Der Pharao hält sich an den Vorschlag des Priesters, bietet jedoch Radamés noch als zusätzlichen Beweis seiner Dankbarkeit die Hand seiner Tochter an. Amneris triumphiert, während Aida verzweifelt, so wie Radamés, der jetzt diesen Gnadenbeweis des Pharaos nicht ablehnen kann.
3. Akt
Nachts, am Ufer des Nils begibt sich Amneris mit einem Gefolge von Priesterinnen und dem Hohepriester Ramfis an ihrer Seite zum Tempel der Isis, um von dort die letzte Nacht vor ihrer Hochzeit mit Radames im Gebet zu verbringen und die Göttin zu bitten, ihr Glück und Liebe mit ihrem Gatten zu bescheren.
Aida erscheint. Sie möchte an diesem stillen Ort noch einmal – vielleicht zum letzten Mal – ihren Geliebten treffen. Ihr Herz ist voll von Verzweiflung und Sehnsucht nach dem Vaterland (Arie Oh Patria mia). Ihr folgend, erscheint unerwartet Amonasro. Er hat erfahren, daß Radamés wieder einen Feldzug unternehmen soll und versucht Aida zu überreden, den verliebten Jüngling auf die Seite der Äthiopier zu ziehen oder wenigstens Nachrichten über unbewachte Grenzstellen von ihm zu erfahren (Duett Ciel! Mio padre!). Aida wehrt sich, um letztlich doch zu erliegen. Amonasro versteckt sich hinter den Büschen, denn da eilt Ramadés heran. Aida schlägt, indem sie ihn an seine nahe Hochzeit mit Amneris erinnert, sein Liebeswerben aus, um es schließlich soweit zu bringen, daß sich der junge Feldherr, nach längerem inneren Kampf, dazu bereiterklärt, mit ihr aus Ägypten in die Wüste zu fliehen (Duett Pur ti rivegg). Beim Überlegen des Fluchtwegs verrät Radamés, gegen seinen Willen, die militärischen Pläne der Ägypter. Amonasro, der alles mitangehört hat, kommt aus seinem Versteck und gibt sich, zum Schrecken des Jünglings, als König der Äthiopier zu erkennen. Dem verzweifelten Radamés bleibt nun kein anderer Ausweg mehr, als die Flucht. Jedoch in diesem Augenblick erscheinen unerwartet Amneris und Ramfis. Aida und Amonasro fliehen, während sich Radamés, im Gefühl seiner Schuld, freiwillig in die Hände des Hohepriesters begibt.
4. Akt (1. Bild)
Noch einmal versucht Amneris Radamés Herz zu gewinnen. Sie verspricht dem jungen Feldherrn, der vor das Gericht geführt werden soll, für ihn Begnadigung und Freispruch zu erwirken, wenn er sie heiratet und Aida entsagt. Doch Ramadés lehnt ab. Seitdem Aida verschwunden ist, sehnt er sich nach nichts anderem als den Tod. Als der Rat der Priester unter dem Vorsitz von Ramfis zusammentritt, schweigt Radamés auf alle ihm gestellten Fragen. Mit diesem Schweigen bestätigt er seine Schuld und wird dazu verurteilt, lebendig in einer unterirdischen Gruft eingemauert, zu sterben. Amneris hat zu spät verstanden, was ihr Stolz und ihre Eifersucht angerichtet haben. Die gnadenlosen Richter verfluchend, sinkt sie ohnmächtig zu Boden.
(2. Bild)
Das Urteil wurde vollstreckt – über Radamés schloß sich der Deckel der Gruft. Er wurde jedoch nicht alleine begraben. In der Dunkelheit findet er, mit einem Gefühl des Schreckens und zugleich des Glücks, Aida. Es gelang ihr, ihren Verfolgern zu entkommen, als sie jedoch vom Gericht und dessen Urteil hörte, kehrte sie ungesehen zurück und versteckte sich in der Gruft, um zusammen mit ihrem Geliebten zu sterben. In ihrer Umarmung vereint, erwarten sie ruhig den Tod - ihre Gedanken entweichen aus der Dunkelheit der Gruft in die Gefilde des ewigen Lichts und Glücks (Duett O terra, addio). Über der Gruft betet die verzweifelte Amneris um Linderung ihres Herzens.
Nach der Oper Rückfahrt mit dem Bus. Ankunft ca. 24.00 Uhr.
| Preis ab | 89,00 Euro |
Aida in Xanten
Termin 11.08.12 (Samstag)
Leistungen:
Frühbucher Reisepreis* € 89,-
* Bei Buchung bis zum 30.03.12. Aufpreis bei Buchung ab 01.04.12 +10,-€
Andere Kategorien:
Preiskategorie 4 - Empore nummeriert + € 21,-
Preiskategorie 3 - Tribüne, Seite + € 27,-
Preiskategorie 2 - Tribüne, Mitte + € 37,-
Bühnenbild Aida
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